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Die Tango-Cooperativa München ist ein Zusammenschluss Münchener Tango Argentino Schulen mit dem Ziel uns bei Veranstaltungen, Kursen und Wochenend Workshops gegenseitig zu unterstützen und abzusprechen.


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Die Tango-Cooperativa München


Die Initial-Zündung/ Den Stand der Münchner Tango-Szene, die im Begriff ist, eine Art Quantensprung in Richtung fruchtbaren kollegialen Austausches unter der Mehrheit der Tango-Schulen und -Veranstalter zu vollziehen, kennzeichnet ein Projekt, das der Entstehungsprozeß des Buchs „Tango in München“, mit auslöste.

Anfangs-Idee und erste Gespräche/ Durch die vielen dafür nötigen Gespräche mit Tango-Lehrern führte dieser Prozeß auch zu Denkanstößen – in Richtung einer Annäherung der Münchner Schulen, die sich mittlerweile zu einer bisher nie dagewesenen Kooperation unter ihnen entwickelte: Ursprünglich ging es im ersten Gespräch mit Jürgen Krebes nur um die Idee, ein gemeinsames Festival zu organisieren, um dieses Buch vorzustellen, in welchem sich auch alle wiederfinden und das demnach unsere aller Geschichte und - individuellen Geschichten zum Ausdruck bringt.

Die ersten Schritte/ Doch dann ergriff Gerd Siede die Initiative und schlug vor, gleich eine Art von Kooperation unter den Münchner Tangolehrer anzuregen. Er und Jürgen begannen, daraufhin, einzuladen. So kam es zu den ersten Treffen, beginnend mit den alt eingesessenen Tango-Schulen. Deren Teilnehmer kamen überein, diese fortzusetzen und den Kreis von Mal zu Mal erweitern. Schnell wurde uns klar, daß wir damit die Chance in den Händen hielten, eine neue Qualität des Miteinanders zu verwirklichen und dadurch etwas Gutes für uns, aber auch für die Münchner Tango-Szene zu bewirken.

Die Idee entwickelt sich/ So wich die Anfangs-Idee schnell einer umfassenderen – ein festes Forum der Teilnehmer einzurichten: Weitere Treffen waren davon geprägt, herauszufinden, was wir wollten und wo wir nicht übereinstimmten. Daß wir alle Rivalen sind, war uns in all den Jahren des Konkurrierens auf dem gleichen Marktplatz nicht entgangen. Daß unter uns aber ebenso eine Menge Gemeinschaftspotential schlummert, aufgrund einer teilweise gemeinsamen Geschichte, gemeinsamer Interessen und Erfahrungen im Umfeld des Tango’, war auch nicht zu verkennen.


Wir einigten uns, potentielle weitere Teilnehmer an unserem Forum in der Reihenfolge ihres historischen Erscheinens auf der Münchner Tango-Bühne einzuladen.

Was wir nicht wollten: Unsere Gruppe sollte keine Schutzgemeinschaft von Studiobetreibern werden, auch wenn es manche Stimme am Anfang dafür gab, da das Betreiben eines Studios allein nicht aussagekräftig ist, im Hinblick darauf wie professionell jemand arbeitet – und welchen Beitrag die Person für die Szene geleistet hat. Ebensowenig schien es Sinn zu ergeben, eine Art Gütesiegel hinsichtlich Tanz und Unterricht zu definieren, um uns gegen vielleicht weniger qualifizierte Hobby-Lehrer abzugrenzen. Denn es lag nur allzu sehr auf der Hand, daß man sich gar nicht gemeinsam darauf einigen können würde, wer hier – nicht einmal unter uns in der Gruppe – einen guten oder weniger guten Unterricht anbietet – ganz abgesehen von den vielen anderen Anbietern, die es auf dem Markt sonst noch gibt. Und überhaupt wußten wir nur zu gut, daß Tango bereits für eine solche Festlegung ein zu individualisierter Tanz ist. Wir wollten ihn schließlich nicht standardisieren.

Aufnahmebedingungen/ Dennoch entschieden wir uns für drei Aufnahme-Kriterien weiterer Teilnehmer, um innerhalb der Gruppe eine gewisse Professionalität und Kontinuität zu wahren. Denn wir wollten uns von den Tänzern absetzen, die nach ein paar Kursen schon unterrichten, und die erfahrungsgemäß bei wachsender Ausbreitung des Tango’ weiter zunehmen.

Hätten wir für die Mitgliedschaft keine Hürden gesetzt, könnte jeder verlangen, aufgenommen zu werden. Diese Kriterien stellen Voraussetzungen dar, von denen die bisher Anwesenden jeweils selbst wenigstens eine erfüllten. So hatten demnach alle weiteren Kandidaten ebenfalls mindestens einem der folgen drei Kriterien zu entsprechen:

* In München seit vier Jahren als Schule tätig – und Betreiber eines Studio zu sein,
* in München seit vier Jahren hauptberuflich als Tango-Lehrer in eigener Regie zu arbeiten
* oder in München seit vier Jahren eine Tango-Schule zu führen und eine „Pioniertätigkeit“ für die Szene erfüllt zu haben oder zu erfüllen.

Wie wir uns und unsere Ziele definieren/ Darüber hinaus beschlossen wir, regelmäßig kollegialen Austausch zu pflegen, uns, wo möglich, mit Terminen abzustimmen, Feste und Workshops mit Gastlehrern auch untereinander zu bewerben und manchmal ein gemeinsames Fest oder eine Milonga zu organisieren.

Passend dazu entschieden wir, uns „Tango-Cooperativa München“ zu nennen. Denn dieser Name bringt sowohl unser Bestreben als auch die Möglichkeiten unserer Gruppe – am besten zum Ausdruck; und er erkennt niemanden ab, den wir (noch) nicht zur Teilnahme eingeladen haben, ebenfalls Münchner Tango-Lehrerin oder -Lehrer zu sein.

Natürlich können sich unsere Satzung und Zusammensetzung noch ändern.

Ausführliches zur „Tango Cooperativa München“ sowie ihren einzelnen Mitglieder findet sich im Buch: „Tango in München“

Mitglieder der Tango-Cooperativa:image

- Tango Maldito ✩ Jürgen & Johanna ✩ tango-maldito.de
- Que Tango ✩ Marina & Gerhard ✩ quetango.de
- El Corazón ✩ Maja & Daniel ✩ elcorazon-muenchen.de
- Ralf Sartoris Tangoarbeit ✩ Ralf ✩ tango-a-la-carte.de
- Tango im Max E ✩ Mundo ✩ buenavida-latin.de
- Tango de Reyes ✩ Mariejo ✩ tangodereyes.com
- Tango Fusion Club ✩ Sonja ✩ tangofusionclub.com
- Lugo ✩ Fabian & Cristina ✩ fabianycristina.com
- Lo de Laura ✩ Laura & Ulrich ✩ lodelaura.de
- Tango Connection ✩ Martha ✩ tango-connection.de
- Die TANGO Schule ✩ Oscar ✩ oscarbusso.com




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